Auf dem Weg in den Kaukasus besichtigen wir noch zwei Sehenswürdigkeiten der anderen Art: das Stalin Museum in Gori sowie ein verlassenes Sowjet-Sanatorium.
Stalin Museum
Das Stalin Museum lässt uns abwechselnd grinsen und schauern. Es ähnelt viel mehr einem Denkmal der Person Stalin und enthält kaum Informationen über dessen politisches Handeln oder gar eine kritische Auseinandersetzung damit. In zahlreichen Schriftdokumenten und Bildern wird verdeutlicht wie beliebt Stalin im In- und Ausland war. Eine Führung, die wir im Vorbeigehen mit anhören klingt etwa so: “So in this room we show many pictures which were taken in the second world war. In the war many people died. So this was a bad thing about the war. Now, before I explain you the individual pictures I want you to show this small cigarette case which was gifted to Stalin from China..”
Tskaltubo (Medea)
Bei Tskaltubo handelt es sich um ein ehemaliges Sanatorium aus der Sovjet Zeit. Nirgendwo erfahren wir den einstigen Glanz und anschließenden Verfall des Kommunismus so deutlich wie hier. Die Anlage ist riesig und man kann nur erahnen wie luxuriös die einstigen Heil- und Badestädten mal ausgestattet waren. Man bräuchte wohl mehrere Tage um alles zu besichtigen. Wir beschränken uns jedoch auf eines der Hauptattraktionen, auch weil in den verfallenen Gemäuern sich wieder Menschen angesiedelt haben und wir ungern in deren Behausungen umherlaufen.








































Das wäre eine gute Kulisse für einen Horrorfilm.