Durch vom Ackerbau geprägte Landschaften geht es vorbei an verloschenen Vulkanen und riesigen Seen. Uns wird wieder mal deutlich, wie viel es in der Türkei auch nach insgesamt 3.5 Monaten immer noch zu entdecken gibt. Immer noch müssen wir Abstriche machen und können uns nicht alles anschauen, was wir gerne sehen würden.

Doch wir haben noch ein Ziel: In Kaş wollen wir noch einmal Tauchen Eine Gelegenheit, die wir so schnell in Europa nicht wieder haben würden. Leider macht uns Julies Ohrenentzündung noch einmal einen Strich durch die Rechnung und so kommen wir nur einen Tag zum tauchen. Halb so wild denke ich mir jedoch, da wir feststellen, dass in Kaş leider vornehmlich von Tauchzentren versenkte Fracks zu besichtigen sind und weniger die Korallenvielfalt oder Meeresgetier. Dennoch sehen wir einige Löwenfische und eine Schildkröte und genießen noch einmal das tolle Gefühl unter Wasser zu “schweben”.

Als Alternativprogramm fahren wir noch zum Salda Gölu, einem Kratersee, der durch magnesienhaltiges Gestein weiße Strände und eine unglaublich schöne Farbe zu bieten hat. Wir genießen auch, dass im Gegensatz zur heißen, völlig überfüllten Mittelmeerküste hier angenehmen Temperaturen herrschen und deutlich weniger Leute zu gegen sind. Warum der See dann doch nicht so zum Baden geeignet ist erfahren wir, als wir beim ersten Versuch erstmal hüfttief im schlammigen Strand versinken und nur mühsam wieder herauskommen. Zudem warnen uns die Einheimischen, von Strömungen in der Mitte des Sees, denen jährlich mehrere Leute zum Opfer fallen. An den Stellen an welchen man trotzdem gut Schwimmen kann genießen wir das tolle, fast poolartige Wasser bis wir erfahren, dass das Schwimmen am See weitesgehend verboten ist. Für uns bietet der ruhige, schöne See dennoch noch einmal eine letzte Gelegenheit unser Sabbatical ausklingen zu lassen bevor es weiter in Richtung Istanbul geht..

One Reply to “2023-08-28 Beysehir Gölü, Kaş, Salda Gölu”

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *