Wir besichtigen den schönen Ishak Pasha Palace und überlegen einige Tage wie man wohl den Mt. Arrarat besteigen könnte. An Anbietern für geführte Touren mangelt es nicht, wohl aber an solchen, die einem nicht ein Komplettprogramm mit Hotel, Esel, Essen und Spa verkaufen wollen. Die Besteigung soll nicht besonders schwer sein ist aber ohne lokalen Guide und Permit verboten. Einen Tourenanbieter, der uns in unserem Van besuchen kommt handeln wir auf 275€ p.P. herunter – in einer Gruppe von 10-20 Leuten ohne Verpflegung. Wahrscheinlich ist das gar kein so schlechter Preis, aber wir fragen uns trotzdem noch für welche Leistung wir da eigentlich bezahlen. Kurz bevor wir zusagen, verwerfen wir mit Blick auf die Wettervorhersage die ganze Aktion. Wir haben keine Lust für viel Geld durch Nebel, Regen und Schnee zu stapfen nur um “oben” gewesen zu sein oder schlimmstenfalls zum Abbruch gezwungen zu werden. Es gibt noch weitere Berge und noch weitere 5000er auf unserer Route, beschließen wir, und brechen endgültig zur georgischen Grenze auf.
Ach ja und dann war da noch die Begegnung mit dem “Biest”, die Julie in “Wildes Kurdistan” bereits ausführlich beschreibt.


















