Weiter geht es Richtung Westen entlang dem Süden der Türkei. Wir passieren die urigen Altstädte von Sanliurfa und Gaziantep samt deren dichten Basaren. Zudem besuchen wir die ältesten Tempelanlagen, die bis jetzt gefunden wurden. Sage und schreibe 12 000 Jahre sind die Ruinen alt, wobei erst ca. 5 % überhaupt ausgegraben wurden. Sie müssen zu den ersten Bauwerken der Menschheit überhaupt gehören und geben bis heute Rätsel auf, wie die frühen Menschen in der Lage waren, solche Gebäude zu errichten. Natürlich ist heute nicht mehr all zu viel von den Anlagen übrig. Einige Tierabbildungen meinen wir dennoch zu erkennen.
In Sanliurfa besuchen wir die 5. (?) heiligste Pilgerstädte des Islam. Hier soll Abraham ins Feuer geworfen worden sein. Gott / Allah verwandelte daraufhin das Feuer in Wasser und die Brennscheite in Fische, die sich bis heute zahlreich und durch die zahlreichen Pilger wohlgenährt in den Becken tummeln. Wir streunen durch die Stadt und in den Basar in eine Karawanserei bevor wir zu unserem Standplatz außerhalb zurückkehren. Als wir unweit von dort einem Kurden Starthilfe geben, werden wir natürlich prompt zum Essen eingeladen. Wir nehmen an und besuchen Keskinn und seine Familie zum Abendessen.
Nach Urfa geht es weiter Richtung Gaziantep, “Kulinarische Hauptstadt” der Türkei und offizieller Erfindungsort des Baklava. Wir sind vom Essen eher entäuscht, nur das Baklava ist lecker. Dafür gibt es wieder einen tollen Basar und ein grandioses Mosaik Museum.
























































So, das sieht nun ein wenig stressfreier aus!
Ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit in der Türkei, bin gespannt und freue mich auf die nächsten Berichte, vor allem, wenn es wieder in die Berge geht.
Noch ganz ganz viele schöne Erlebnisse und die besten Grüße aus dem verregneten Vorarlberg.
Gitti