Zurück in der Türkei genießen wir erstmal wieder etwas europäischen Lebenstil: Bier, Kaffee, frisches Gemüse, das nach etwas schmeckt, Restaurants und Cafés wie wir sie gewohnt sind. Wir lassen es langsam angehen denn wir haben Zeit. Viele unserer nächsten Ziele sind im Gebirge und momentan noch viel zu kalt. Wir sind mitten im Frühling gelandet, was für uns surreal wirkt. Sind wir doch grade aus der größten Hitze entkommen, müssen wir nun wieder morgens den Pulli und dicke Socken auspacken.

Wir genießen jedoch die kühlen Temperaturen und schauen uns Sehenswürdigkeiten der Südosttürkei an. Hier findet man neben alten Moscheen wieder christliche Kloster und schöne Altstädte. Die Menschen sind dabei völlig anders, als an der Mittelmeerküste, wo wir noch im November waren. Wir werden noch häufiger zum Essen eingeladen als auf der arabischen Halbinsel. Als wir kurz in der Stadt stehen bleiben, um abzuwarten bis ein Ladenbesitzer fertig ist mit beten, sind wir sofort von einer Traube von Menschen umringt, die in einem Mischmasch aus Türkisch, Deutsch und Englisch versucht uns zu helfen. Nachdem endlich klar war, dass wir keine Hilfe brauchen, werden wir erst nach einer spendierten Cola wieder gehen gelassen. Der KFZ Mechaniker will erstmal kein Geld für Ersatzglühbirnen plus Einbau und nennt erst nachdem wir vehement darauf bestehen einen (sehr geringen) Preis. Ganz anders also als im Westen, wo wir ständig auf der Hut sein mussten, um nicht abgezockt zu werden.

Wir besuchen Dara, in Sandstein gemeißelte Höhlengräber, die uns auch etwas an Petra erinnern, obwohl sie natürlich von einem anderen Volk erbaut wurden.

Schließlich landen wir in Mardin, einer Stadt mit guten Restaurants und schöner Altstadt. Neben dem fast italienischen Flair genießen wir auch die Tatsache, dass es wieder einen “Campingplatz” mit Waschmaschine gibt und waschen erstmal jedes Stückchen Stoff unseres Vans.

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