Mit Müh und Not hatten wir den direkten Weg durch das Hajar Gebirge geschafft und waren froh, dass wir diesen nicht zurückfahren mussten. Da die ganze Aktion eher ungeplant gewesen war hatten wir nur auch leider einige Sehenswürdigkeiten auf der anderen Seite vergessen, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Somit blieb uns nur eine halbtägige Fahrt um das Gebirge herum dorthin, wo wir einige Tage zu vor bereits gewesen waren. Die Fahrt sollte sich jedoch lohnen.
Wir besichtigen das, wenn auch etwas touristische, süße Dorf Misfat, das mit engen Gassen und Palmen lockt. Durch Ramadan haben die ganzen Cafes und Restaurants nur leider mal wieder geschlossen.
Anschließend geht es weiter in Richtung Jebel Shams dem höchsten Berg des Oman. Noch einmal mühen wir LIAA eine Bergpiste hinauf. Dieses Mal jedoch mit Empfehlung von Omani sowie einer uns im Mini-PKW von oben entgegenkommenden deutschen Familie. Oben angekommen genießen wir herrliche Aussichten über den “Grand Canyon des Oman” sowie sehr angenehme ~20°C und super Internet Empfang. Wir bleiben also ein paar Tage um uns von der Hitze in den Tälern zu erholen. Von unserem Standplatz startet der “Balcony Walk” eine Wanderung entlang der Schluchten des Jebel Shams. Im letzten Augenblick entdecken wir, dass dieser über einen Klettersteig auch als Rundwanderung begangen werden kann und packen unsere Klettersteigausrüstung mit ein. Die Absicherung sieht hochwertig aus, fast besser als in den Dolomiten und so steigen wir auch kurzerhand in den Steig ein. Ein super Abschluss für die Tour, wo wir keine anderen Touristen mehr treffen und noch einige Aussichten über die Schluchten genießen können. Glücklicherweise ist der Steig nicht besonders lang, auch weil nach ca 3/4 plötzlich Regen einsetzt. Es muss einer der 11 Regentage diesen Jahres sein -.-. Wir klettern zügig zum Ausstieg und kommen in einer Höhle unter, die wohl von den Dorfbewohnern der Gegend ausgebaut worden war. Eine kleine Gruppe Schafe, die uns über die Felsen entgegengeklettert kommt und wohl auch den Unterschlupf zum Ziel hatte, zieht als sie uns erblickt irritiert weiter die Schlucht hinab. Wir harren aus, bis sich plötzlich über Seitenkanäle Sturzbäche ergießen, die wohl sich wohl aus dem Regenwasser gebildet hatten. Zum Glück sind wir so hoch und nicht in irgendeinem Wadi, in dem jetzt Sturzflutgefahr bestünde überlegen wir noch während wir die letzten Schritte auf die Hochebene und letztlich zu unserem Standplatz zurückgehen.






















































Wieder mal alles sehr schön und erlebenswert! Gut, dass ihr nochmal retour seid ….
Das sieht ja schon gewaltig aus und toll, dass ihr eure Kletter- und Wanderhobby ausleben könntet und der Stellplatz von LIAA erste Sahne
Geile Gegend, ich hoffe die Fotos alle mal am Großbildschirm sehen zu können.