Kilometerstand: 9000 und paar zerquetschte. Wir müssen es mal wieder aufschreiben, denn unsere Autobatterie hat den Geist aufgegeben und der Bordcomputer wurde resettet. Zum Glück konnten wir aber schnell eine neue finden. Die Zwischenzeit konnten wir mit ein paar mal um Starthilfe bitten und Laden über die Solaranlage überbrücken. Wie dem auch sei, wir sind in Petra. Schöne Landschaft und unglaublich, was die Nabatäer alles in den Sandstein geschnitzt haben.

Unglaublich auch, was Jordanien dafür jetzt an Eintritt verlangt. Sage und schreibe 70€ pro Person müssen bezahlt werden. Man könnte meinen dieses Geld wird in umfangreiches Informaterial für den Besucher investiert. Außer ein paar durch Rost kaum entzifferbare Infotafeln und eine schlechte App finden wir jedoch nichts dergleichen. Man möchte wahrscheinlich den zahlreichen Beduinen, die sich als Führer anbieten nicht das Geschäft vermiesen. Immerhin finden wir ein paar Zelte, die “Free Sitting” mit gutem Ausblick anbieten. Da ist man doch dankbar, dass das in den 70€ inkludiert ist. Geschützt von Angeboten zu Kamel- oder Eselstouren ist man jedoch auch hier nicht. Wer etwas günstigeres sucht, kann sich auch von einem Guide nur die nächste Treppe hochführen lassen für die “Amazing View”. Wie dreist Jordanien kommerziell auschlachtet, was ihnen das antike Volk hinterlassen hat ist schon krass. Petra ist aber trotzdem unglaublich sehenswert und wir bereuen den Besuch nicht.

Wir verbringen insgesamt 2 Tage in um Petra bevor wir weiter Richtung Amman aufbrechen.

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