Unweit von Jerewan gehen wir nach langer Zeit mal wieder auf einen Campingplatz. Der von einem holländischen Ehepaar geführte Campingplatz entpuppt sich als wahrer Overlander Hafen. Wir treffen kaum Armenier dafür lauter Langzeit-Reisende mit denen wir uns über die Reisebedingungen in aller Herren Länder austauschen können. Der Campingplatz bietet neben Waschmaschine, Toiletten und Dusche sogar einen Pool und damit gerade die richtige Menge Luxus, die man sich nach so langer Zeit im Auto mal wünscht. Wir sind erstaunt über die Sauberkeit der Sanitärs und fragen uns, wer die Toiletten wohl gebaut hat. Solch ebenmäßig gefließten Bäder, an welchen sogar noch alle Fließen an Ort und Stelle sind haben wir seit Monaten nicht mehr gesehen.
Nach einigen Tagen und 5 gewaschenen Wäscheladungen verlassen wir schweren Herzens die kleine Luxus-Oase und schauen uns die umliegenden Sehenswürdigkeiten an. Die Symphony of Stones ist eine der bekanntesten Orte um die faszinierenden, orgelpfeifenartigen Steinformationen zu betrachten, die wir noch öfters in Armenien sehen sollten. Darüber hinaus gibt es einen restaurierten Tempel aus der Antike und mal wieder ein Kloster. Im Anschluss geht es für uns weiter in Richtung Süden.

















