Wir sind auf der Südseite der Wüste, die wir schon mit Wadi Rum von der Nordseite in Jordanien aus gesehen haben. Hier unten ist aber alles noch weitläufiger, zwischen den einzelnen Tälern der Sandsteingebirge liegen ganze Dörfer und Städte, die über gut geteerte Straßen miteinander verbunden sind. Das ermöglicht es uns auch recht einfach in der Gegend umherzufahren, auch wenn wir gerne mal offroad eine richtige Wüstentour gemacht hätten. Schon bei der Standplatzsuche merken wir aber oft, wie schnell der Sand tief und locker wird, so dass wir mit unserm Ducato wahrscheinlich stecken bleiben würden. Wir sehen aber auch so schon viele tolle Berg- und Steinformationen.

Die Saudis haben auch schon gemerkt, was sie hier haben und die Region ist ganz im Sinne der Vision 2030 schon sehr touristisch ausgebaut. Felsformationen können bereits im Touristenprospekt nachgesehen und über beigefügte GPS Daten angefahren werden. Viele, wie beispielsweise der Elephant Rock, haben auch gleich Cafe und Lounge für den angestrengten Wüstenerkunder mit dabei.

Auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten werden touristisch genutzt und sind zumeist nur mit im voraus gebuchter Tour überhaupt anzuschauen. So verpassen wir leider die Ruinen von Hegra, der Südstadt der Nabatäer (Petra). Man sieht auch noch überall wie Altstädte “restauriert” werden. Das bedeutet aus den verfallen Gebäuden werden schicke Altstädte inklusive Cafe und Souvenirshop. Toll, um sich vorzustellen, wie es mal ausgesehen haben könnte, aber irgendwie kommt man sich auch bisschen vor, wie in einem Vergnügungspark. Alles in allem ist es aber schon recht stilvoll und könnte noch deutlich schlimmer sein.

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